Eigenleistung und Zuschuss der Stadt Würselen 

Würselen. Seit rund drei Jahrzehnten gehen Aktive verschiedener Schützenbruderschaften im Dachgeschoss der Sebastianus-Schule ihren schießsportlichen Ambitionen nach. Da der Schießstand bei einer vorgeschriebenen Abnahme durch die polizeiliche Aufsicht nicht mehr den Vorschriften genügte, musste er von Grund auf saniert und auf Vordermann gebracht werden. Hand in Hand machten sich Mitglieder der St.-Sebastianus-Schützengesellschaft 1624 und der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft aus Scherberg an die Arbeit. Ihre Sportschützen trainieren dort an fünf Abenden in der Woche. Rund 40 jüngere und ältere Aktive können nun wieder mit Luftgewehr und Luftpistole ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Neben den neun neuen Schießständen wurden der Boden saniert, Verkleidungen angebracht und die Wände gestrichen. Zu den Eigenleistungen angespornt wurden die Schützen durch eine Finanzspritze der Stadt in Höhe von 1000 Euro. Insgesamt wurden – so der Schatzmeister der Sebastianus-Schützen, Diether Zimmermann – mehr als 5000 Euro investiert. Mittlerweile hat der aufpolierte Schießstand schon seine Feuertaufe bestanden. Was noch ausstand, war eine kleine Einweihungsfeier, wozu die Schützen auch Bürgermeister Werner Breuer in der Schule begrüßten. Dass zwei Vereine sich zusammengefunden haben, um gemeinsam an die Arbeit zu gehen, sei beispielhaft, dankte Breuer für das bürgerschaftliche Engagement. 



Wenn Bürger etwas bewegen wollten, dann stehe – wie auch in diesem Falle – die Verwaltung nicht abseits. Der Präsident der Sebastianus-Schützen, Hans-Peter Claessen, dankte dem Bürgermeister dafür, dass die Schützen auf diesem Schießstand ihrer sportlichen Betätigung nachgehen können. Es freute ihn, dass das Werk zusammen mit den Scherberger Schützen gelungen sei. Die Zusammenarbeit sollte in Zukunft intensiviert werden. Dass die beiden Bruderschaften gemeinsam auf einem guten Weg seien, unterstrich Hubertus-Brudermeister Karl-Josef Offermanns. Er bedankte sich bei den Sebastianus-Schützen dafür, dass sie die Hauptlast bei der Sanierung getragen hatten. (ehg)

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