Vogelziele dürfen nur aus weichem Holz gefertigt sein und dürfen zur Vermeidung von Querschlägern keine Metallteile enthalten. Die Stärke des Vogelziels muss auf die zur Verwendung kommende Munition abgestimmt sein. Es muss gewährleistet sein, dass auftreffende Geschosse sicher aufgenommen werden und Rück- oder Abpraller ausgeschlossen sind.


Die Stärke des Vogelziels ist so zu wählen, dass auch beim Durchschlag durch das Ziel, die Geschosse sicher in die Grundfläche des Geschossfangs eindringen und Reflexionen ausgeschlossen sind.

 

 
 
 
 
In unserem Falle ist der Vogelrumpf auf eine Dicke von 150mm begrenzt. Diese Angaben werden von der zuständigen Polizeibehörde festgelegt und von einem Schießsachverständigen kontrolliert und überwacht. Unser Vogelrumpf besteht aus astfreiem Weichholz. Der Rumpf ist mehrlagig aufgebaut und wird von den verantwortlichen Schießmeistern eigenständig hergestellt. Die einzelnen Lagen des Vogels sind zueinander versetzt verleimt. Die restlichen Teile des Vogels wie Flügel, Füße, Kopf und Schwanz werden aus Sperrholz gefertigt und nur einfach an den Rumpf gesteckt und verleimt.

Die Gesellschaft bzw. die Verantwortlichen haben über die Jahre eine spezielle Technik entwickelt, wobei der Vogel so präpariert wird, dass nach einer gewissen Zahl von Schüssen, wenn den Anweisungen der Schießleiter gefolgt wird, immer wieder Teile wie Schwanz, Kopf, Füße und Flügel fallen. Durch diese Maßnahmen bleibt das Schießen für die Besucher und die beteiligten Schützen interessant und spannend. Eins sollte aber noch gesagt werden: „Holz ist ein lebendes Material, bei dem man das Verhalten nie genau berechnen bzw. voraussagen kann.
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